IMMOBILIENBLOG

Wohnungen für Flüchtlinge bald beschlagnahmt?

Alle BeiträgeKommentare (7)

fluechtlinge2Wohnraum in Deutschland ist knapp und in der Regel auch teuer. Für Flüchtlinge bleibt somit zuerst der Gang in eine Notunterkunft. Da die Anzahl an Flüchtlingen immer größer wird ist es schwer geeigneten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Einige Politiker sind daher der Meinung man müsse Wohnraum beschlagnahmen um diesen den Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. So können kurzfristig die Krise etwas abgelindert werden, zumindest für eine Seite. Vertreter der Wohnungswirtschaft können nur den Kopf schütteln bei diesen Vorschlägen. Einige Städte prüfen aktiv die Möglichkeit der Beschlagnahmung für ein halbes Jahr. Dies soll jedoch natürlich nur für Wohnungen gelten die zum einen leer stehen, zum anderen nicht an die Stadt vermietet oder verkauft werden. Damit nun aber keine Panik unter den kleinen Einzelvermietern oder Wohnungsunternehmen aufkommt, die Städte möchten vorwiegend Wohnraum von großen Investoren beschlagnahmen. Verbände aus der Wohnungswirtschaft sind strikt gegen eine Beschlagnahmung, noch müsse jeder Eigentümer selbst bestimmen dürfen was mit seinen Häusern passiert. Der Eigentümerverband Haus und Grund gab an, dass man selbst Wohnungen an Flüchtlinge vermittelt. Städte müssen sich nur ausreichend bemühen, dann funktioniert es auch ohne Beschlagnahmung.